Es ist vollbracht….

Nachdem wir uns am Freitag ziemlich erfolgreich an dem ein oder anderen Stau vorbeigemogelt haben, sind alle wohlbehalten zu Hause angekommen.

Ich hoffe es hat euch Spass gemacht und ihr konntet etwas mit auf die Reise zu euerem Techniker nehmen. Mir hat vor allem gefallen, dass ihr immer pünktlich ward, und das ohne Ausnahme. Aber auch sonst ward ihr eine super angenehme Truppe. Ein Danke dafür.

Ich möchte mich auch bei Lukas Ernst bedanken, der mir ein sehr guter Reisebegleiter war, egal ob bei den Besichtigungen als auch in der Freizeit.

Zu guter letzt bleibt noch Reinhard unser Kutscher, der uns stets sicher von A nach B gebracht hat. Sehr pflegeleicht und auch ruhig, auch wenn die Scheibe versucht sich in Teile zu zerlegen. Herzlichen Dank dir.

Ich kann also sagen, eine gute Woche, die mir Spaß gemacht hat.

Ich wünsche allen jetzt noch erholsame Tage und den Schülerinnen und Schülern viel Erfolg bei der weiteren Ausbildung.

Stefan Schulz

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Bericht Tag 5, zum Abschluss schreibt die Frauenquote

K^2 Klappe die 5. wir berichten…

Nach einem gediegenen Abend ließ der Gesundheitszustand einiger FTM1ler und auch der Aufsichtscrew am nächsten Morgen stark zu wünschen übrig.

Trotz allem konnten wir pünktlich um 8:30 aufbrechen.

Das heutige Ziel war der zweitgrößte Baumaschinenhersteller weltweit, auch genannt Komatsu!

Zielstrebig und ohne Umwege kamen wir dort an.

Nach einem kurzen Imagefilm und einer safety instruction ging es in Kleingruppen los.

Der Rundgang führte durch die drei Werkshallen in denen Fertigung, Montage und Logistik untergebracht sind.

Angefangen bei Dreh- und Fräsportalen an denen verschiedenste Einzelteile in verschiedenen Dimension gefertigt werden, über Schweißarbeiten und Hydraulikrohrbiegemaschinen bis zur Montage der „KLEINbaugruppen“ zur fertigen Montage.

Die gigantischen Dimensionen eines solchen Baggers waren sehr beeindruckend, welche man anhand einer einzigen Baggerschaufel oder eines Auslegers erkennen konnte.

Darin finden gut 36m^3 oder auch die komplette FTM1 platz.

Nach informativen 1,5h waren wir dann auch am Ende der Führung angekommen und treten nun die Heimreise ins schöne Taubertal an.

Wir hoffen auf eine angenehme Fahrt ohne Stau und womöglichem Zwischenstop bei Carglass!

Im Großen und ganzen kann man sagen, dass die Exkursion ins Ruhrgebiet eine feuchtfröhliche und lehrreiche Woche war!…und wenn wir nicht gestorben sind dann leben wir noch heute!🍺

K^2

Vorletzter Tag der FTM1 Exkursion. Heute: Thyssen Krupp.

Am heutigen Donnerstag war nach einer intensiven Leistung am gestrigen Abend ausschlafen angesagt. So war das Frühstück sehr wenig besucht.

Um 12.45 Uhr war dann pünktlichst Abfahrt nach Duisburg zu den Stahlwerken von Thyssen Krupp.

Dort angekommen, Schockmoment! Gut der Hälfte der Klasse wurde ihr Hang zur Beinfreiheit zum Verhängnis. Denn auf dem Gelände von Thyssen Krupp herrscht Langarm- und Langbeinpflicht. Diese kleine Unstimmigkeit konnte jedoch durch einen Besuch beim örtlichen Textilhändler behoben werden.

Nachden nun alle ordnungsgemäß gekleidet waren, ging es los mit der Kontrolle und der Ausgabe der Schutzausrüstung. Nach einem kurzen Sicherheitsfilm, schauten wir uns in einem 360 Gradkino ein Film über die Herstellung von Stahl an.

Anschließend ging es mit dem Bus los auf das 10 Quadratkilometer große Gelände. Vorbei an rießigen Erz- und Kohlehalden, steuerten wir die Hochöfen an, wo man leider nicht viel sehen konnte.

Daraufhin ging es weiter in das Stahlwerk, wo dem flüssige Roheisen Schwefel und Kohlenstoff entzogen wird und dann Legierungselementen zugegeben werden.

Vorbei am Brammenlager kamen wir dann zum gut 700m langen Walzwerk, wo aus den Brammen nach dem Erhitzen 3,5mm starkes Blech gewalzt wurde.

Nach gut 3 Stunden war die hochinteressante Führung zu Ende und wir traten den Heimweg an.

Nun freuen wir uns auf den letzten Abend in Düsseldorf!

Die 3 aus dem 6er Zimmer…..

Heute schreiben die, dies können und der Klosteinfresser ;-)).

Am heutigen Mittwoch Morgen brachen wir um 8:15 Uhr in Richtung Remscheid auf, um dort die Freiformschmiede Dirostahl zu besichtigen. Nach einer kurzen Einführung in die Firmengeschichte und einer Sicherheitsunterweisung teilten wir die Klasse in 2 Gruppen und begannen unsere Führungen in zwei verschiedene Richtungen.

Zu erst ging es zu den Dampfschmiedehämmern, welche Stahlblöcke bis zu 2500kg schmieden können.

Dort wird mit einem Manipulator der vierkant Stahlblock aus dem Ofen geholt und frei-Hand zu einem Lochrundrohling geschmiedet.

Danach ging es über Walzschmiedemaschinen, Härteöfen und Hochregallager in die erste CNC-Bearbeitungshalle. Hier werden die kleineren Schmiederohlinge mit Kränen in die Anlagen gehoben und auf Maß gefräst. Im Anschluss ging es auf einem hochbrisanten Fußweg über die Autobahn zu den anderen Fertigungshallen. In einer dieser Hallen steht eine riesige Schmiedepresse mit welcher bis zu 44000kg schwere Stahlblöcke geschmiedet werden können. Diese Presse zieht den Schmiedehammer über hydraulische Zylinder mit einer Kraft von ca. 400kN auf den Stahlrohling und formt aus einem rechteckigen Block eine Welle mit mehreren Absätzen und einer Länge von mehr als 10m.

Zum Schluss begaben wir uns in eine zweite CNC-Halle in welcher diese Wellen auf Maß mit sehr guter Oberfläche gedreht werden. Man kann getrost sagen, dass wir eine sehr informative und hoch interessante Führung erlebt haben.

Vermutlich wird der heutige Tag (wir fahren zum Bundesligaspiel der SGE) ein sehr feucht fröhliches Ende finden, aber das muss jeder selber heraus finden.

Prost!

Bericht der Vollpfosten aus Zimmer 009 über den 2. Tag

Nach einem erfolgreichen ersten Abend, sind alle pünktlich um 8.45 Uhr am Bus erschienen. Nach kurzer Fahrt erreichten wir unser erstes Ziel die Druckerei Häuser KG. Nach einer kurzen Vorstellung der Firma begaben wir uns in die Produktion. Angefangen von der Druckplattenherstellung, bis hin zu den Offset Druckmaschinen der Heidelberger Druckmaschinen AG mit einer Leistung von 18.000 Blatt/h. Zum Druck von großen Bannern und Platten haben sie eine Digitaldruckabteilung.

„Zu gut da letzt“,

warfen wir noch einen kurzen Blick in den Produktionsabschnitt, in dem Prospekte geklebt, geschnitten und gebunden werden. Abschließend lässt sich sagen, dass es eine sehr interessante Führung war, mit einem guten Einblick in die Welt des Druckens. 

Zum Mittagessen gab es ein 5 Sterne Menü beim Schachtelwirt.

Als nächstes stand die Besichtigung eines Braunkohlekraftwerkes an. Davor machten wir noch einen Abstecher zum Braunkohlerevier Garzweiler. Auf dem dort befindlichen Skywalk hatte man eine super Aussicht auf den Braunkohleabbau.

Beim Braunkohlekraftwerk in Niederaußem gab es ein Einführung in das Thema Energie und Energiewende.

Ausgestattet mit der neusten Schutzkleidung auf dem Markt ging es ab zur Führung über die Anlage. Keine 2 min auf dem Gelände, machte Magic M. auch schon einen Selbsttest der Schutzkleidung. Der junge Ingenieur führte uns vorbei am höchsten Kühlturm der Welt, Förderanlagen und Abgasreinigungsanlagen. Das eigentliche Highlight war die 75m lange Turbine

und die 160m hohe Brennkammer. Der Weg führte uns am Leitstand vorbei hoch auf die 180m hohe Aussichtsplattform, auf welcher wir mit einem gigantischem Ausblick über das Revier belohnt wurde.

Am letzten Stop der Führung, konnten wir noch einen Blick in die Aschekammer werfen. Die Unterhopfung trieb uns dazu Gegenmaßnahmen einzuleiten. Wir sind gespannt was der heutige Abend noch bringt.

Anreise und Deutz Motorenwerksbesichtigung in Köln

Wir schreiben den 24.09.18 um 05:00 am Wörthplatz. Bei frostigen 7°C trifft sich die FTM 1 im Halbschlaf zur Abfahrt. Leicht verspätet steuerte Rainhard seinen Bus an den wartenden Schülern vorbei. Als das Gepäck im Laderaum verstaut war, ging es auch schon los nach Urphar, wo der Rest der Klasse samt Reiseleiter Schulz aufgegabelt wurden.

Nach erfolgreicher Stauumfahrung, kamen wir pünktlich um 10 Uhr in Köln bei der Deutz AG an. Dort angekommen begrüßte uns ein pensionierte kölsche Jung  mit einer dezenten Abneigung gegen Düsseldorf. Zunächst präsentierte er uns stolz die Firmengründer seiner ehemaligen Firma, Eugen Langen und Nicolaus August Otto. Nach erfolgreichem Aufstieg in die 3. Etage des firmeneigenen Museums, ging es mit der Einführung in die Firmengeschichte gleich los. Anschließend schauten wir uns die geschichtlichen Meilensteine der Motorenentwicklung des Betriebes an. Die anschließende Betriebsführung durch die Fertigungsstraßen rundete den Aufenthalt in der Deutz AG  ab.

Auf dem restlichen Weg nach Düsseldorf, spendierte Herr Schulz noch ein „Rähmchen“ Bier. Nach dem wir das Hostel erreichten, bezogen wir Zimmer und bereiteten wir uns auf den bevorstehenden Abend vor.

Liebe Grüße Stube 4